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GoPro Hero 4 Testbericht Unterwasserkamera

GoPro Hero 4 Testbericht Unterwasserkamera

Beitragsserien: Unterwasserkamera Test

Eine der beliebtesten Kameras ist die GoPro Hero 4. Doch kann die GoPro auch unter Wasser gute Aufnahmen liefern. Hier ist der GoPro Hero 4 Testbericht.

GoPro Hero 4 Unterwasserkamera Test

Die GoPro Hero 4 gehört zu den beliebtesten Actioncams. Ich habe das Modell GoPro Hero 4 Silver getest.

Bei dem Preis erhaltet Ihr gleichzeitig ein Gehäuse, was laut Herstellerangaben bis 40m wasserdicht ist.

Grunddaten GoPro Hero 4

  • Video bis 4k: 3840x2160px
  • Fotos: 12Megapixel, Ratio von 4:3
  • Dateiformat: Jpeg
  • Speicherkarte: micro SD
  • sonstiges: Wi-Fi, Touchscreen

Lieferumfang

Im Lieferumfang der GoPro Hero 4 ist ein Gehäuse enthalten, um Sie unter Wasser nutzen zu können. Das Gehäuse ist mit der mitgeliferten Klappe bis 40m wasserdicht.
Was für die Nutzung unter Wasser definitv im Lieferumfang fehlt, ist ein Rotfilter.

Link zur Bedienungsanleitung

Das Unterwassergehäuse – Handhabung

Die Handhabung der GoPro 4 Hero unter Wasser bedarf meiner Meinung nach etwas Übung. Der Touchscreen funktioniert natürlich nicht in dem wasserdichten Gehäuse. So muss man sich mit den wenigen Tasten durch die unterschiedlichen Menüs bewegen.
Hilfreich ist hier die Funktion QuikCapture, die beim Einschalten der Kamera mit den gespeicherten Einstellungen startet.

Das Einsetzen der Kamera funktioniert auch problemlos. Der Verschluss des Gehäuses wirkt in meinen Augen nicht vertrauenserweckend und erscheint nicht sehr stabil.

Nutzung unter Wasser

Vorab: Was Ihr auf alle Fälle für Video- oder Fotoaufnahmen mit der GoPro unter Wasser benötigt ist ein Rotfilter. Unter Wasser verschwinden Farben bei zunehmender Tiefe, dies müsst Ihr durch einen Filter oder durch zusätzliches externes Licht kompensieren.

Die Kamera ist sehr klein und kompakt. Dies verleitet leider dazu, die Kamera unter Wasser zu verlieren. Das ist ein teurer Spass. Weiterhin solltet Ihr – nicht zu letzt durch die Weitwinkelfunktion – dicht an Euer Fotomotiv heran. Hier empfiehlt sich ein Stick, den Ihr auch zur Sicherheit an Eurem Jacket befestigt. (Mehr Information zur Sicherung der Kamera unter Wasser findet Ihr hier.)

Einstellung für Video

Meine Empfehlung ist die Einstellung 1080p Superview. Solltet Ihr ein Stativ benutzen, könnt Ihr auch eine höhere Auflösung versuchen. Seitens GoPro wird für Aufnahmen von Hand die Einstellung 720p empfohlen.
Wichtig ist, dass Ihr die Kamera langsam unter Wasser bewegt. Durch das begrenzt zur Verfügung stehende Licht, sucht die Kamera häufig nach der optimalen Einstellung. Dies führt bei schnellen Bewegungen bei den Unterwasseraufnahmen zu häufigen automatischen Anpassungen z.B. des automatischen Weißabgleichs.

Einstellungen für Fotos

12MP Weitwinkel ist die Standardeinstellung, mit der ich auch unter Wasser fotografiere. Diese Einstellung bietet das größte Sichtfeld.
Die GoPro Hero 4 bietet einige manuelle Einstellungsmöglichkeiten, wie z.B. die ISO Priorisierung und manuelle Einstellungen für den Weißabgleich.

Für mich haben diese manuellen Einstellungen nicht den gewünschten Nutzen unter Wasser. Die Kamera optimiert immer noch viele Einstellungen automatisch.
Ein Beispiel hierfür ist die Erhöhung des Umfanges der Lichtintensität. Die ISO-Werte können auf bis zu 800 raufgesetzt werden. Im Ergebnis bei den Fotos nutzt die Automatik diese Werte nicht. Fehlendes Licht wurde durch längere Verschlusszeiten (bis zu 1/8) kompensiert. Dies führt dazu, dass die Fotos auch bei ruhiger Hand verwackeln oder der Fisch schon wieder weg ist. Belasst diese Einstellungen auf automatisch.

Eine Möglichkeit, dies zu umgehen, sind Aufnahmen im Multi-Shot-Modus. Ihr könnt die Kamera so einstellen, dass sie Fotos in festgelegten Zeitintervallen aufnimmt (Zeitraffer) oder die Frequenz von Fotos einstellen (Burst).
Im Ergebnis liefern Euch diese Einstellungen eine große Anzahl von Bildern, von denen Ihr das beste Foto auswählen könnt.

Fazit:

Wollt Ihr die GoPro hero 4 nur unter Wasser nutzen, bieten sich bessere Möglichkeiten in der gleichen Preisklasse. Die Kameraautomatik optimiert zu viel und nimmt so dem Fotografen viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Erweiterungsmöglichkeiten/Zubehör:

 

 


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