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Ihr wollt das erste Mal mit der Kamera unter Wasser gehen und seid neu hier. Dann lest vorab den Artikel zur den Grundlagen der Unterwasserfotografie.

Grundlagen der Unterwasserfotografie

Wasser absorbiert die Farben. Bereits in geringer Tiefe verschwindet erst rot, dann orange, gelb, violett und grün.

Die Farben verschwinden, je tiefer Ihr taucht.

Die Farben verschwinden, je tiefer Ihr taucht.

Ihr müsst das korrigieren. Ihr müsst einen Blitz benutzen. Dies kann der interne Blitz eurer Kamera sein. Viele Fotografen kaufen sich aber auch einen externen Unterwasserblitz.

Alternativ könnt Ihr auch einen Weißabgleich in den Einstellungen eurer Kamera vornehmen.

Unter Wasser verschwinden der Kontrast, die Schärfe und die Farben. Ihr solltet maximal einen Meter von Eurem Fotoobjekt entfernt sein. Je dichter desto besser.

Hier sind einige Begriffe, die für die Unterwasserfotografie hilfreich sein können.

Automatischer Weißabgleich – automatische Anpassung die Farbtemperatur bei bestimmten Beleuchtungssituationen
Manueller Weißabgleich – manuelle Anpassung der Farbtemperatur. Dies ist meist unter Wasser notwendig.
Interner Blitz – ist der in der Kamera eingebaute Blitz
Externer Unterwasserblitz – ist ein zusätzlicher Blitz
Diffusor/Streuscheibe – streut (verteilt) das Licht Eures Blitzes
Unterwassergehäuse – ein Gehäuse um Eure Kamera mit unter Wasser zu nehmen. Die Unterwassergehäuse sind von Kameramodell zu Kameramodell verschieden und individuell auf das Kameramodell angepasst.
O-Ring – Dichtungsringe in Eurem Unterwassergehäuse, die den Eintritt von Wasser verhindern
Weitwinkelfotografie – Der Blickwinkel des Objektives ist größer als der des menschlichen Auges.
Makrofotografie – Nahaufnahmen, Darstellung des Objektes im Verhältnis 1:1 möglich
Schwebeteilchen – Teilchen im Wasser wie z.B. Plangton, Algen oder Sand.
Tarierung -Euer Gleichgewicht im Wasser
Manuelle Kameraeinstellungen – manuelle Einstellungen für ISO, Blende und Verschlusszeit

Weitere Tipps

  • Fotografiert die Objekte immer auf gleicher Höhe bzw. von leicht unten nach oben. So nutzt ihr das natürliche Licht der Sonne. Fotografiert, wenn möglich nicht von oben.
  • Kontrolliert eure Tarierung unter Wasser.
  • Benutzt unter Wasser einen Blitz. Wenn Ihr den internen Blitz nutzt stellt ihn nicht auf Automatik.
  • Wenn Ihr einen internen Blitz benutzt, werdet ihr höchstwahrscheinlich Reflexionen von Schwebeteilchen im Wasser auf dem Foto haben. Um dies zu verhindern bzw. zu reduzieren, nutzen viele Unterwasserfotografen einen externen Unterwasserblitz.
  • Nutzt Ihr einen Blitz stellt die Kamera auf automatischen Weißabgleich.
  • Nutzt Ihr keinen Blitz nehmt einen manuellen Weißabgleich vor.
  • Macht euch mit den manuellen Kameraeinstellungen vertraut, so könnt ihr einen Ausgleich zwischen finden zwischen dem Licht eures Blitzes und dem natürlichen Licht.

Weitere hilfreiche Artikel

10 Tipps für Anfänger beim Fotografieren mit einer UnterwasserkameraSchwebeteilchen im Unterwasserfoto vermeiden – Manueller Weißabgleich – Die richtige Pflege Euer Unterwasserkamera

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