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Nikon Coolpix AW130 – Testbericht

Nikon Coolpix AW130 – Testbericht

Beitragsserien: Unterwasserkamera Test

Ihr sucht eine Kamera, die Ihr sowohl an Land als auch unter Wasser nutzen wollt, ohne dass Ihr ein Unterwassergehäuse benötigt. Die Nikon Coolpix AW130 ist ohne zusätzliche Unterwassergehäuse bis 30m (max. 60 Minuten Tauchzeit) wasserdicht. Doch was bietet die kleine Kamera. Ich habe sie mir unter Wasser angeschaut.

Nikon Coolpix AW130 Unterwasserkamera Test

Die Nikon Coolpix positioniert sich als Outdoorkamera. Für alle die über und unter Wasser aktiv sind. Sie verfügt über einen Höhen- sowie über einen Tiefenmesser und ist bis zu einer Tiefe von 30m wasserdicht. Ihr müsst also bei Euren Reisen kein zusätzliches Unterwassergehäuse mitnehmen.

Der Preis der Nikon Coolpix AW130 liegt bei vergleichsweise günstigen 449 EUR.

Grunddaten Nikon Coolpix AW130

    • Video HD: Videofunktion mit 1080p bei max. 30(Bildern die Sekunde)
    • Fotos: 1/2,3 – Zoll – CMOS – Sensor mit 16MP (4608×3456) bei 4:3, 12MP (4608×2592) bei 16:9, (3456×3456) bei 1:1
    • Objektiv: 24mm-120mm Objektiv
    • Dateiformat: Jpeg
    • Akku: Lithium EN-EL 12, ca.370 Aufnahmen, (Herstellerangaben)
    • Speicherkarte: Mikro-SD bis 64GB
    • weitere Funktionen: GPS, WIFI, Höhen- und Tiefenmesser, Kompass

Voreingestellte Programme

Die Kamera verfügt über einen Automatikmodus bei der Motivwahl. Hier stellt die Nikon Coolpix AW 130 nach dem Erkennen des Motives automatisch die entsprechende Aufnahmeart aus elf voreingestellten Programmen ein. Durch den eingebauten Drucksensor schaltet die Kamera somit direkt in den Unterwassermodus, wenn Sie sich unter Wasser befinden.

Makroaufnahme mit der Nikon Coolpix AW130 – interner Biltz

Weiterhin ist es möglich neben der Motivautomatik manuell eines von 18 voreingestellten Programmen auszuwählen.
Für die Unterwasserfotografie interessant sind die Einstellungen Porträt, Makro und Landschaft.
Den Sinn der Funktion Unterwasser habe ich nicht ganz verstanden.
Im Handbuch sind hierzu kaum Ausführungen. Durch den eingebauten Drucksensor sollte es der Technik eigentlich möglich sein, abhängig von der Tiefe einen Weißabgleich durchzuführen. Laut Handbuch bietet die Unterwasserfunktion die Möglichkeit die GPS-Koordinaten nachträglich in den Bildern zu hinterlegen. Gleichzeitig erfolgt eine Wassertiefenkalibrierung sowie eine Meldung zur Dichtigkeitsprüfung.

Im Automatikmodus ist es möglich einen manuellen Weißabgleich unter Wasser durchzuführen.
Voreingestellte Filter für Unterwasseraufnahmen gibt es nicht.
Im Automatikmodus habt Ihr auch die Möglichkeit den ISO-Wert anzupassen. Gleichzeitig kann hier der Makro-Modus direkt aktiviert werden.

Empfohlene Einstellungen für Aufnahmen unter Wasser

Bei den voreingestellten Programmen sind einige Funktionen, wie der manuelle Weißabgleich nicht möglich. Auch ist das Umschalten auf den Marko-Modus zum Teil umständlich.

Fischschwarm Foto Nikon Coolpix AW130

So empfehle ich die Auswahl des Automatikmodus für Unterwasseraufnahmen. Hier könnt Ihr einfach einen manuellen Weißabgleich durchführen. Weiterhin ist es sinnvoll den ISO-Wert von Automatik auf 400 festzulegen. Es hat sich gezeigt, dass die Nikon Coolpix AW130 bei schwierigen Lichtverhältnissen eher die Verschlusszeit herabsetzt als den ISO-Wert auch.
So lagen bei Aufnahmen von Fischschwärmen die Verschlusszeit zum Teil bei 1/30 und der ISO-Wert bei 125, was bei schnell bewegenden Fischen in unscharfen Fotos resultiert.

Den internen Blitz solltet Ihr eher im Makro-Modus nutzen. Bei weiter entfernten Objekten besteht die Gefahr von reflektierenden Schwebeteilchen im Foto.

Im Automatikmodus kann auch schnell und einfach der Makro-Modus gewählt werden. Hier wird empfohlen den internen Blitz einzuschalten. Achtet aber darauf, vorher den Weißabgleich zumindest wieder auf Automatik zu stellen.

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Preis: EUR 513,30
statt: EUR 699,00
 

 

Fazit

Die Nikon Coolpix AW130 eignet sich gut für Leute, die Ihr Unterwassererlebnis in Schnappschüssen festhalten wollen. Die bis 30m wasserfeste Kamera bietet somit ohne viel Zubehör die Möglichkeit den Tauchgang in Fotos festzuhalten. Durch die Erweiterungsmöglichkeiten eines externen Blitzes gibt es auch zusätzliches Potential für anspruchsvollere Fotos.

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